Stark verlagerte Zähne veranlassen Zahnärzte regelmäßig zur Überweisung an spezialisierte Praxen oder Kliniken. Ist man sich der Lage wichtiger Nachbarstrukturen nicht genau bewusst, werden Eingriffe jedoch oft auch gar nicht erst durchgeführt wie in diesem Fall eines bei Weisheitszahnentfernung bereits 48-jährigen Patienten.

Es erscheint in der konventionellen Röntgenaufnahme, als würde der Unterkiefernervkanal direkt zwischen den Zahnwurzeln hindurchziehen. Eine Entfernung des Weisheitszahns kann dann unangenehme Folgen haben oder aufwendig sein, um die Strukturen zu schonen.

Erweitert man die Röntgendarstellung um eine dritte Dimension wie bei einer Schnittbildgebung in diesem Fall mit einem DVT (digitales Volumentomogramm), so zeigt sich, dass der Nervkanal klar außerhalb der Zahnwurzeln abgrenzbar ist. So kann zügiger operiert werden, das reduziert oft die Schwellung und nachträgliche Beschwerden.

Fazit:

3D-Röntgenaufnahmen erhöhen nicht nur die Sicherheit von Eingriffen, sondern verkürzen auch die Operationszeit, da das operative Vorgehen klarer planbar ist.

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